Berlin Marathon 2018 - Abenteuer Berlin Marathon

Andrea, Richard und Sonja wollten gemeinsam den Marathon laufen.

Andrea hat sich aber beim Fußballspielen die Bänder verletzt und musste daher passen. Sie schloss sich den Fanclub unseres Reiseunternehmens an.
Um in Berlin eine Startnummer für den Marathon zu bekommen, muss man eine bestimmte Marathonzeit nachweisen können, über ein Los, oder so wie wir es gemacht haben über ein Reisebüro sich anmelden. Hier war alles bestens organisiert von Stadt-, Spreerundfahrt bis zum Transfer zum Startgelände am Marathontag.

16.09.2018 Marathon
Die Nacht verlief bei uns beiden recht unruhig, Richard war verständlicher Weise nervös vor seinem ersten Start und leider wirkte sich das auf unsere Nachtruhe aus. Also nix mit gut ausgeschlafen zum Start.
Nach einem leichten gemütlichen Frühstück wurden wir mit dem Bus um ca 7:30 so nahe wie möglich zum Startgelände gebracht. Dort wurde vom Veranstalter ein Stand aufgebaut, wo wir uns nach dem Lauf treffen konnten und es Bier, Radler und alkoholfreie Getränke gab.
Dann verabschiedeten wir uns von unserem Fanclub und marschierten Richtung Start. In das Gelände kommt man nur mit Armband und Startnummer. Da wir im letzten Startblock starteten hatten wir alle Zeit der Welt dorthin zu gelangen. Ziel Zeit in diesem Block war 4:15 und langsamer, sowie für alle die den Ersten Marathon liefen.
Im Startblock selber waren sehr nette Leute mit denen man sich wunderbar unterhalten konnte sowie eine Leinwand auf dem wir den Start der anderen verfolgten. Ebenso wurden wir musikalisch aufgewärmt, es war nicht so schlimm, obwohl wir eine Stunde bis zu unserem Start warten mussten.
Drei, Zwei, Eins….Los. Wir liefen gemeinsam und unser Ziel war gemeinsam durch das Brandenburger Tor zu laufen. Bis ca km 24 war es auch kein Problem, Richard ermahnte mich zwar immer wieder wir sind zu schnell, lieber etwas langsamer. Aber bei km 24 bekam er Probleme mit dem Bein, ich wollte zuerst bei im bleiben, aber er meinte ich soll alleine weiter. Bei mir ging es dann eigentlich ganz gut bis ca km 35, dann merkte ich, dass ich müde wurde und die restlichen Km waren dann sehr anstrengend. Ich versuchte immer auf der in blauer Farbe markierten Ideallinie zu bleiben, 42,195 km reichen, es müssen ja nicht mehr werden, und konnte nach 5:26 müde aber überglücklich die Medaille in Empfang nehmen.
Richard lief wie er meinte gemütlicher weiter. Wie wir am nächsten Tag fest stellten hat er wesentlich mehr von der Stadt gesehen als ich.
Er hat sein langersehntes Ziel, das Brandenburger Tor mit dem anschließenden Ziel nach 5:48 erreichen können.
Die Stimmung unter den ca 43 389 Startern, davon kamen 40 775 ins Ziel großartig. Es ist anfangs etwas erschreckend wenn man so viele Personen auf einmal sieht und großartig wenn man ein Teil davon sein darf. Es hat uns fasziniert wie friedlich es war bei über 100 verschiedenen Nationen ablief. Man kann wirklich sagen „ Sport verbindet „
Wir sahen viel zb. Asterix, Obelix, Ritter, Spiderman usw. , hatten eine tolle Stimmung, leider nicht so viel Musikalische Unterstützung an der Strecke aber das Publikum war großartig.
Somit bleibt nur mehr den Veranstalter und den vielen Helfer „Danke“ zu sagen. Es war ein großartiges Erlebnis dabei sein zu können.